Interview mit Traumatherapeutin Lisa Schwarz, Comprehensive Resource Model

Da viele Patienten es manchmal schwierig finden den Zusammenhang zwischen Trauma, Traumatherapie und hormoneller Gesundheit zu erfassen, folgt hier nun ein Interview mit Lisa Schwarz, der Begründerin der Traumatherapie (die ich auch anbiete), dem Comprehensive Resource Model (CRM).

Hochsensibilität ursächlich behandeln

Modediagnose Hochsensibilität

Hochsensibilität kann behandelt werden. Hypersensibilität ist weder Schicksalsdiagnose, noch bezeichnet sie einen Persönlichkeitstypus.

Viele hochsensible Menschen bleiben auf ihren Symptomen „sitzen“ weil nicht erkannt wird, dass es sich bei der Hochsensibilität um eine Kombination aus hormonellen, psychischen und nervlichen Störungen handelt.

Erweitertes Therapiekonzept

In einigen Fällen, in denen Patienten ihre Hormonstörung behandeln wollen, ist eine gesonderte Behandlung des Immunsystems, des Nervensystems oder der Psyche notwendig. Als „Faustregel“ gilt, je „kränker“ der Patient, desto wahrscheinlicher wird eine gesonderte und zusätzliche Behandlung dieser zum Hormonsystem „angrenzenden“ Gebiete.

Unreifes Nervensystem und Trauma

Persistierende frühkindliche Reflexe

Das erwachsene Nervensystem sollte sich innerhalb der ersten sechs bis zwölf Monate langsam aus frühkindlichen Reflexen ausbilden. Werden diese frühkindlichen Reflexe nicht abgebaut (z.B. durch hormonelle Verschiebungen, die das Kind im Mutterleib erfährt oder durch mangelnde Bindung mit der Mutter), bleibt das Nervensystem unreif.