Häufig gestellte Fragen zum Behandlungsverlauf

Liebe Patienten, hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Behandlungsverlauf.

Ich habe meine Ergänzungen zu meinem Plan verloren. Kann ich diese noch einmal haben?

Ja, siehe Ergänzende Hinweise zu Ihrem persönlichen Plan mit Nahrungsergänzung.

Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll, was soll ich tun?

Bitte lesen Sie meine E-Mails und Unterlagen sowie Ihren Plan erneut durch. Häufig finden Sie hier bereits die Antwort auf Ihre Fragen. Lesen Sie wirklich immer alles von vorne bis hinten noch einmal durch. Wenn sich Ihre Frage dann nicht beantwortet, vereinbaren Sie bitte einen Termin. Wenn Sie einen neuen Plan bekommen haben, können Sie mir gerne einmalig Verständnisfragen dazu stellen. Für alle späteren Fragen vereinbaren Sie bitte einen Termin.

 

Mir geht ein Teil der Nahrungsergänzung aus, soll ich nachbestellen?

Sie bestellen grundsätzlich nach bis Sie neu testen. Wann neu getestet werden soll, steht auf Ihrem Plan. Wenn Sie die Zeit bis zur nächsten Testung lieber aussetzen wollen (z.B. weil Sie demnächst Ergebnisse bekommen), ist das auch o.k.. Entscheiden Sie selber.

 

Ein Produkt auf Ihrer Liste ist gerade nicht erhältlich, wie gehe ich vor? Kann ich Ersatzprodukt X,Y,Z nehmen?

Schauen Sie bitte auf die Inhaltsstoffe des von mir empfohlenen Produktes. Wenn es sich um den gleichen Inhaltsstoff handelt, können Sie immer auch ein Ersatzprodukt nehmen. Sie müssen dann eventuell selbständig die Dosierung anpassen.

Handelt es sich nicht um den gleichen Inhaltsstoff können Sie selbständig eine Alternative wählen, z.B. Zink Glyzinat durch Zink Piccolinat ersetzen, wenn Sie bei der gleichen Dosierung bleiben. Wenn Sie sich unsicher sind, vereinbaren Sie bitte einen Kurztermin um über Alternativen zu sprechen oder warten Sie den nächsten Termin ab und setzen Ihr Präparat bis dahin ab.

 

Wann soll ich einen neuen Haartest machen?

Die Zeiträume der Neutestung stehen auf Ihrem Plan. Bitte achten Sie darauf diese Zeiträume nicht wesentlich zu überschreiten. Ihre Pläne sind nicht dazu gedacht ewig zu gelten. Es ist wichtig regelmäßig nach zu testen, damit es nicht zu Über- bzw. Unterdosierungen kommen kann. Durchschnittlich testet man jede 3 Monate nach, bei sehr langsamen Verstoffwechslern auch nach 6 Monaten. Bei schnellen Verstoffwechslern auch nach 2 Monaten. Bitte bestellen und machen Sie selbständig einen neuen Test und lassen mir die Ergebnisse zukommen.

 

Haben Sie die Ergebnisse für die Haarmineralanalyse auch bekommen?

Wenn Sie mich als Therapeut bei Verisana angegeben haben, bekomme ich automatisch Ergebnisse, sobald Sie welche bekommen haben. Sie brauche mir diese dann nicht mehr zu schicken. Nur sehr selten bekomme ich keine Ergebnisse. In dem Fall werde ich Sie bei Ihrem Termin darauf ansprechen und Sie können mir die Ergebnisse dann zukommen lassen.

 

Was halten Sie von Nahrungsergänzungsmittel X,Y,Z? Kann ich noch etwas zur Unterstützung tun?

Wenn ich Ihnen ein Nahrungsergänzungsmittel nicht empfehle, dann gibt es dafür Gründe. Im Internet und in Büchern werden allerlei Wundermittel angepriesen, die ihr Versprechen nicht halten können. Und was eigentlich nie berücksichtigt wird: was dem einen gut tut, kann dem anderen wirklich schaden. Zu sagen, dass z.B. Vitamin D das Immunsystem unterstützt, Eisen Schlappheit bekämpft und Vitamin B12 die Konzentration fördert ist einfach nicht richtig. Vitamin D kann das Immunsystem auch unterdrücken, B 12 kann die Schilddrüse unterdrücken und Eisen den ganzen Stoffwechsel lahm legen. Auch „Stimmungsaufheller“ wie Johanniskraut, 5htp und Serotonin können unter Umständen mehr schaden als nützen. Was wirklich nützt ist die beharrliche Umsetzung Ihrer Empfehlungen. Wenn sich dann herausstellt, dass die Behandlung nicht wie gewünscht läuft, sollte man weiter testen und nicht raten. Doch dazu muss man die Behandlung erst einmal eine Weile laufen lassen. Was von den Patienten auch immer gerne ignoriert wird, ist die Empfehlung zu therapeutischen Maßnahmen oder der Integrierung frühkindlicher Reflexe. Diese beiden Maßnahmen haben viel mehr Aussicht auf eine dauerhafte Verbesserung des Falles als eine Suche nach Wundermitteln. Wenn ich davon ausgehen würde, dass es weitere sinnvolle Ergänzungen für Ihren Plan gäbe, hätte ich diese bereits genannt. Meine Behandlung erfolgt ursachenbasiert. Es gibt immer einen roten Faden. Ich enthalte Ihnen niemals nützliche Dinge vor, ganz im Gegenteil. Ich bin, ebenso wie Sie, an einer möglichst schnellen und umfassenden Behandlung interessiert.

 

Mein neuer Haartest hat sich nicht verändert oder sieht schlechter als vorher aus. Das macht mir Angst, kann ich Sie kurzfristig sprechen?

Bitte interpretieren Sie Ihren Haartest nicht selbständig. Es ist vollkommen normal, dass keine „dramatischen“ Balkenbewegungen sichtbar sind. Auf die Zahlen kommt es an (und auch diese bewegen sich langsam). Außerdem füllen sich die Speicher erst dann, wenn man für das Tagesgeschäft nicht mehr alle Nährstoffe verbraucht. Wie groß der Stress in Ihrem Alltag ist, hängt auch von Ihrer Lebensführung, Psyche etc. ab. Wenn Sie gerade eine stressige Zeit hinter sich haben, z.B. eine Prüfung oder gar Schwermetalle ausgeleitet haben, wird der Test dies mit einer Nebennierenschwäche u.a. anzeigen. Wenn Werte wie Kalzium oder Kupfer in einer Nachtestung hoch gehen ist dies ein hervorragendes Zeichen dafür, dass der Körper diese Stoffe entgiftet. Der Patient wird sich trotzt dieser höheren Werte wahrscheinlich besser fühlen. Dies gilt ebenso für das Auftauchen von Schwermetallen im Retest. Es gibt jedenfalls nichts worüber Sie sich akute Sorgen machen müssten wenn Sie einen neuen Test bekommen. Alle Ergebnisse besprechen wir dann ganz in Ruhe bei Ihrem nächsten Termin. Vertrauen Sie Ihrem Befinden. Es verbessert sich oft schon sehr, selbst dann, wenn im Test scheinbar nicht so viel passiert.

 

Muss ich etwas an meinen Nährstoffen verändern wenn ich schwanger werde?

Setzen Sie Ihre Nahrungsergänzung aus und vereinbaren Sie einen Termin. Das einzige worauf man zunächst achten muss ist die Dosierung von Vitamin A. Es sollten nicht mehr als 10.000 IE täglich sein. Diese Dosierung muss allerdings nicht vorsorglich eingehalten werden. Sie gilt nur während der Schwangerschaft. Auch Eisen sollte man im ersten Trimenon nicht nehmen.

 

Muss ich mich auch weiter nach der Nebennierenkur ernähren?

Die Ernährung nach der Nebennierenkur ist nie verkehrt. Wenn Sie hohe Kalzium- und auch Kupferwerte haben beschleunigen Sie die Behandlung, wenn Sie sich so ernähren. Wenn Sie dies über die ersten 6 Wochen hinaus nicht wollen, ist das Ihre Entscheidung. Dann sprechen Sie mich bitte bei einem nächsten Termin darauf an. Läuft ein Fall gut, empfehle ich auch oft von mir aus eine abgeschwächte Version der Nebennierenkur.

 

Muss ich alle meine Nährstoffe in den Urlaub mitnehmen?

Sie können immer mit Ihrem Plan aussetzen. Dann sollten Sie die ausgesetzte Zeit hinten an die Dauer anhängen, für die Ihr Plan gedacht war. Am Anfang der Therapie (ersten 6 Monate) kann es dadurch allerdings zu einem Einbruch des Befindens kommen. Sie können auch auf Ihrem Plan nur das Minimal- oder Basisprogramm mitnehmen. Nahrungsergänzung können Sie im Koffer auch problemlos mitnehmen. Wenn Sie Sorgen haben am Zoll Probleme zu bekommen, holen Sie sich ein Rezept bei mir.

 

Ich habe Nebenwirkungen oder Entgiftungserscheinungen, was kann ich tun?

Sollten Sie die Vermutung haben eine Entgiftungserscheinung zu haben, macht es wenig Sinn mich zu fragen „ob das von den Tabletten kommen kann“. Alles kann, nichts muss.

Typische Erscheinungen sind u.a.:

  • Kopfschmerzen
  • Stimmungsschwankungen
  • Wichtig: Stuhlgang mehr als einmal am Tag ist gewollt, solange keine Begleitbeschwerden damit verbunden sind wie Durchfall, Blähungen, Schmerzen etc. Ein gesunder Mensch sollte wie ein Baby in etwa so oft Stuhlgang haben wie er große Mahlzeiten genossen hat. Wenn Sie nicht mindestens einmal täglich auf Toilette gehen, wird Ihr Körper Probleme mit der Entgiftung haben.
  • Hautausschläge, juckende Haut
  • Müdigkeit, Schlappheit
  • Innere Erregung, Nervosität
  • Veränderung des Geruchs oder der Farbe der Ausscheidungen
  • Vermehrter Schweiß
  • Gelenkschmerzen
  • Schlafprobleme
  • „Heilkrisen“ in Form von Erkältungen, aufflammende Entzündungen oder Pilzbefall
  • Störungen des Menstruationszyklus bei Frauen, verstärktes PMS oder menstruelle Beschwerden.

Gehen Sie bei Beschwerden daher immer folgendermaßen vor:

Sollten die Erscheinungen zu heftig werden, setzen Sie die Präparate für 3 Tage ab und beginnen dann (eventuell durch ein noch langsameres Einschleichen) erneut.

  • Setzen Sie alle Präparate ab und fangen Sie nacheinander wieder mit der Einnahme an um zu eruieren auf welches Präparat Sie reagieren.
  • Versuchen Sie in Bezug auf dieses Präparat zunächst in der Dosis herunterzugehen um herauszufinden, ob Sie nicht einfach zu schnell entgiften. Fangen Sie dann ganz langsam an das Präparat wieder einzuschleichen. Notfalls zerteilen Sie die Präparate und arbeiten sich „messerspitzendweise“ hoch.
  • Bei heftigen Reaktionen oder auch wenn eine Reduktion der Dosis immer noch Unwohlsein bereitet, setzen Sie das Präparat bis zum nächsten Termin vollständig ab.
  • Wir besprechen das weitere Vorgehen bei unserem nächsten Termin. Holen Sie sich dafür einen Kontrolltermin oder warten Sie einfach den nächsten Termin ab.

Sind die Erscheinungen erträglich, warten Sie 2 Wochen ab und nehmen die Tabletten weiter.

Sie müssen letztendlich entscheiden, ob Sie da jetzt „durch“ können oder nicht. Nehmen Sie zu wenig Nahrungsergänzung, erzeugen Sie keine Energie und lösen Sie keine Gifte. Nehmen Sie zu viel, sind Sie vielleicht überfordert. Sie finden am Ende dieses Planes akute Entlastungsmaßnahmen bei Überreaktionen, die Sie bei Entgiftungsreaktionen ebenfalls anwenden können.

Sollte sich auch nach 2 Wochen nichts geändert haben, setzen Sie dann die Tabletten ab. Gehen dann die Erscheinungen immer noch nicht weg, haben die Erscheinungen wahrscheinlich nichts mit der Nahrungsergänzung zu tun. Lassen Sie die Beschwerden dann bitte ärztlich abklären. Setzen Sie mich davon unbedingt bei Ihrem nächsten Termin in Kenntnis.

Bevor Sie mich kontaktieren, sollten Sie wirklich selber heraus finden worauf Sie reagieren. Denn das kann ich Ihnen auch nicht sagen. Wenn ich weiß worauf Sie reagieren, kann ich eventuell eine Lösung finden.

 

Ich habe eine akute Erkrankung, z.B. Infekt, soll ich die Nahrungsergänzung absetzen? Ich habe demnächst eine Operation, muss ich die Nahrungsergänzung absetzen?

Wenn Sie im Laufe der Behandlung eine akute Erkrankung haben (z.B. Infekt), eine Operation vornehmen lassen müssen, Medikamente einnehmen müssen etc. müssen Sie Ihre Nahrungsergänzung grundsätzlich nicht absetzen. Bedenken Sie: dies sind keine Medikamente, sondern Nährstoffe, die Ihnen grundsätzlich dabei helfen Ihre Gesundheit wieder herzustellen. Wechselwirkungen mit Medikamenten sind selten, lesen Sie aber bitte die Packungsbeilage. Manche Nahrungsergänzung wirkt „blutverdünnend“ oder „blutgerinnend“, dies sollte bei paralleler Medikamenteneinnahme berücksichtigt werden, bzw. diese Nahrungsergänzung sollte 1 Woche vor einer OP abgesetzt werden, z.B. systemische Enzyme. Bei Vit. E und K konsultieren Sie bitte Ihren Arzt. Sie können aber natürlich jederzeit für ein paar Tage Pause machen. Entscheiden Sie selber.

 

Kann ich alle Nahrungsergänzungsmittel zusammen einnehmen? Wann muss ich diese einnehmen?

Alle Nahrungsergänzungen sollten mit dem Essen (kurz davor, während, kurz danach) genommen werden, es sei denn im Plan steht etwas anderes. Dadurch werden die Präparate verträglicher.

Sollte nichts anderes angegeben sein, können Sie diese auch miteinander einnehmen. Zwar hemmen einzelne Stoffe die gegenseitige Aufnahme, andere wiederum begünstigen sich gegenseitig. In der Natur jedenfalls kommen Stoffe  auch gleichzeitig vor. Sie nehmen von allen Stoffen ausreichend hohe Dosen, sodass die Aufnahme gewährleistet ist. Außerdem machen Sie sonst den ganzen Tag nichts anderes außer Pillen zu nehmen.

 

Ich habe so niedrige Vitamin D Werte im Blut. Kann ich Vitamin D nehmen? Warum soll ich kein Vitamin D nehmen?

Nicht umsonst steht auf den meisten Plänen, dass kein Vitamin D eingenommen werden soll. Bitte lesen Sie meinen Blog-Artikel zu diesem Thema.

Vitamin D- für die meisten Menschen kontraindiziert!

Wer dennoch Vitamin D einnehmen möchte, tut dies auf eigene Gefahr. Nichts selten ist es auch eine vergangene Einnahme von Vitamin D welche die Patienten von einer beschleunigten Balance des Stoffwechsels abhält. Denn Vitamin D wird im Fettgewebe gespeichert und muss irgendwann raus (durch die Einnahme von Vitamin A wird es ausgeleitet). Doch auf dem Weg heraus kommt es am Darm vorbei und es wird mehr Kalzium aufgenommen. Mit anderen Worten: von Vitamin D hat man noch länger etwas. Den meisten Menschen ist das leider nicht zuträglich.

 

Ich habe eine Weile keine Nahrungsergänzung genommen. Muss ich wieder einschleichen?

Wahrscheinlich nicht, wenn es sich nur um 4 Wochen oder so handelt. Haben Sie länger ausgesetzt, kann es sinnvoll sein. Entscheiden Sie selber- Sie kennen sich diesbezüglich wahrscheinlich am besten.

 

Ich bin krank. Kann ich den Termin kurzfristig verschieben?

Bei allen Terminen, die kurzfristig abgesagt werden, wird die Hälfte des Honorars als Ausfallhonorar berechnet. Bitte sagen Sie Termine möglichst 48 Stunden vorher ab, damit keine Ausfallhonorar anfällt.