Hochsensibilität ursächlich behandeln

Modediagnose Hochsensibilität

Hochsensibilität kann auch ursächlich behandelt werden. Hypersensibilität ist weder Schicksalsdiagnose, noch bezeichnet sie meiner Meinung nach einen Persönlichkeitstypus. Es wird vielfach angeführt, dass Hochsensibilität nicht mit Überreizbarkeit verwechselt werden soll, doch dieser Unterscheidung kann ich nicht folgen, auch dann nicht, wenn diese Überreizung mit gewissen als positiv bewerteten Eigenschaften auftritt. Insofern macht es auch keinen Sinn eine neue „Diagnose“ einzuführen (auch wenn man sie als psychologisches Konstrukt betitelt um sie z.B. von dem pathologischen Katalog des ICD 10 abzugrenzen).

Viele als hochsensibel bezeichnete Menschen bleiben dadurch auf ihren Symptomen „sitzen“ weil nicht erkannt wird, dass es sich bei der Hochsensibilität um eine Kombination aus einfachen Charaktereigenschaften (die persönlich als gut und vielleicht gesellschaftlich wünschenswert empfunden werden) und hormonellen, psychischen und nervlichen Störungen handelt.

Die Diagnose „Hochsensibilität“ führt demnach häufig dazu, dass die mit diesem Zustand verbundenen unangenehmen Erscheinungen nicht wirklich behandelt werden. Stattdessen sollen Hochsensible den Zustand „annehmen“ und mit ihm „leben“.

Es kann vielmehr darum gehen die Ursachen des Leides zu finden und nicht nur darum Symptome zu „managen“.

Sensibilität und Hochsensibilität – wann besteht eine Erkrankung?

Sensibilität ist eine Eigenschaft menschlichen Daseins. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sensible Menschen für ihre Umwelt empfänglich sind. Positiv gesehen zeichnen sich sensible Menschen durch Empathie und Einfühlungsvermögen aus. Negativ gesehen können sensible Menschen sowohl auf die Gefühle ihrer Mitmenschen als auch auf Umweltreize stärker reagieren als ihre Mitmenschen.

Damit ist für sensible Menschen typisch:

  • Aktivität und Ruhe müssen sich stärker abwechseln als bei unsensibleren Menschen
  • Die Kommunikation mit der Umwelt erfolgt gefühlsbasiert. Intuition und Empathie stehen im Vordergrund.
  • Der Austausch mit den Mitmenschen hinterlässt bei sensiblen Menschen einen stärkeren Eindruck als bei unsensiblen Menschen.
  • Die Person hat weniger Freunde, dafür aber tiefere Freundschaften.
  • Es besteht ein verstärkter Hang zu intimen Beziehungen (Begegnung 1 zu 1), man ist eher kein Gruppenmensch.
  • Es besteht häufig eine Neigung zum Schöngeistigen, Kunst, Musik etc.
  • Generell wird ein eher „ruhiges“ Leben geführt.

Für hochsensible Menschen (nicht im Sinne eines psychologischen Konstruktes verwendet, sondern im Sinne einer quantitativen Steigerung), gilt dies natürlich umso mehr.

Sensibilität, auch Hochsensibilität, sollte  nicht bedeuten:

  • Dass Menschenmengen nicht ertragen werden.
  • Dass man chronisch erschöpft ist.
  • Dass Licht und Lärm regelrecht zur „Qual“ werden.
  • Dass man am sozialen Leben nicht mehr teilnehmen kann, z.B. nach einem Konzert völlig fertig und überreizt ist.
  • Dass man anfängt soziale Kontakte zu meiden, weil einem „alles zu viel“ wird.
  • Dass man überempfindlich auf Duftstoffe, Dämpfe, Lebensmittel, Zusatzstoffe reagiert sowie auf Elektrosmog.
  • Dass man mit seinen Mitmenschen regelmäßig so „verschmilzt“, dass man sich von den Gefühlen der Mitmenschen nicht mehr abgrenzen kann.
  • Dass man ständig einem Wechselbad der Gefühle ausgesetzt ist, dem man sich nur schwer entziehen kann.
  • Dass man nur durch absolute „Langsamkeit“ noch in der Lage ist seine Aufgaben zu bewältigen.
  • Dass man nicht mehr in der Lage ist partnerschaftliche Beziehungen und Sexualität zu leben.
  • Dass man so „harmoniesüchtig“ ist, dass man übergriffiges Verhalten anderer nicht mehr abwehren kann.
  • Dass man Schwierigkeiten hat Ärger und Wut zum Ausdruck zu bringen, gar „Angst“ vor Aggression hat.

Natürlich musste ich mir als Therapeutin schon oft anhören, dass dies eben keine Hochsensibilität sei, sondern eine Verwechslung mit Überreizbarkeit. Das sehe ich ganz einfach anders.

Die wahren Ursachen der Hochsensibilität

Hochsensibilität setzt sich in der Regel aus in sich verwobenen Störungen des Hormonsystems, des Stoffwechsels, des Nervensystems und sekundären psychischen Störungen zusammen.

Hormonelle Ursachen:

  • Die gewichtigste hormonelle Störung bei der Hochsensibilität ist die Nebennierenschwäche oder Nebennierenerschöpfung. Die Kortisolwerte können dabei sowohl hoch als auch niedrig sein. Das Adrenalin sorgt für unmittelbare Stressreaktionen wie Herzrasen, vegetativen Symptomen wie schnellem Schwitzen etc. Erschöpfung und das Gefühl Reizen ohne „Filter“ ausgesetzt zu sein sind die Folge.
  • Als Folge der Nebennierenschwäche oder Nebennierenerschöpfung ergeben sich Störungen der Schilddrüse, meist eine Schilddrüsenunterfunktion. Erschöpfung ist auch hier die Folge.

Ursachen auf der Ebene des Stoffwechsels:

  • Blutzuckerschwankungen und Unterzuckerung führen zu Erschöpfung, wechselhaften Stimmungen und einer weiteren Belastung der Nebennieren.
  • Mitochondriopathien führen zu einem Energiemangel auf Zellebene, der ebenfalls zur Erschöpfung führt.
  • Eine Verlangsamung der Entgiftungsfunktion von Leber und Nieren u.a. führen zu Symptomen, die teilweise denen einer multiplen Chemikalienunverträglichkeit gleichen. Der Betroffene reagiert sensibel auf Duftstoffe, Dämpfe eveuntuell auch Nahrungsmittel.
  • In vielen Fällen sorgen unerkannte Infektionen für eine Überlastung des Immunsystems, wodurch die Nebennieren sich schnell erschöpfen.

Ursachen auf der Ebene des Nervensystems:

  • Traumastrukturen bilden zunächst eine Aktivierung des sogenannten Sympathikus-Nervensystems aus. In dieser Phase ist der Betroffene nervlich hoch sensibel und schnell überreizt. Dieser Mechanismus ist auch beim post-traumatischen-Stress-Syndrom aktiv, z.B. bei Menschen aus Kriegsgebieten oder heimkehrenden Soldaten. Erst in späteren Phasen macht sich das Nervensystem gegen die ständige Überreizung „taub“ und der Betroffene rutscht in eine Apathie. Traumata werden nicht immer durch Unfälle etc, ausgelöst, sondern manchmal auch durch die Art wie ein Mensch aufgewachsen ist. Gerade sensible Menschen sind für Traumatisierungen in ihrer Entwicklung besonders anfällig.
  • Persistierende frühkindliche Reflexe (unreifes Nervensystem) sorgen für eine niedrigere Belastungsschwelle des Nervensystems als bei Menschen mit einem ausgereiften Nervensystem. Der Betroffene muss zudem mit dem Gehirn mittels „Rechenleistung“ ermitteln, was anderen Menschen reflexartig gelingt. Dadurch müssen die Betroffenen selbst in völliger Ruhe teilweise 30% mehr Energie aufbringen als ihre Mitbürger. Persistierende frühkindliche Reflexe machen das Nervensystem insgesamt hypersensibel. Es kommt zur Überreizung durch körperlichen Kontakt, Menschenmengen, Licht, Lärm u.a.

Ursachen auf der Ebene der Psyche:

  • Vorwegnehmender Rückzug aus Kontakten weil weniger sensible Menschen meist kein Verständnis für die Bedürfnisse und Empfindungen sensibler Menschen haben. Das kann auch gerade für die Eltern und Familienangehörigen gelten.
  • Mangelnde Auflösung der frühkindlichen Symbiose mit den Eltern. Die Betroffenen bleiben gefühlsmäßig mit ihren Eltern verbandelt und erleben so unbewusst und ständig die Ablehnung ihrer Sensibilität erneut.
  • Sensible Menschen haben oft während der Kindheit gelernt oder zumindest erhofft, dass ihre eigenen Bedürfnisse besser erfüllt werden, wenn sie die Leiden ihrer Familie auf sich nehmen. Dadurch entsteht eine Tendenz mit dem Gegenüber grundsätzlich zu verschmelzen, eine Abgrenzung von negativen und fremden Gefühlen findet nicht mehr statt.
  • Sensible Menschen haben oft eine niedrige Schmerzgrenze. Dadurch (und durch eine instinktfeindliche Familiensituation) können Probleme mit dem Erkennen und Ausdrücken von Aggression bestehen. Zurückgehaltene (unbewusste) Aggressionen führen zu großer Erschöpfung (weil sich die Aggression irgendwann gegen einen selber richtet).
  • Sekundärer Krankheitsgewinn: es gilt heutzutage schon fast als „chic“ hochsensibel zu sein. Dahinter verbirgt sich manchmal die Angst sich den eigentlichen Problemen zu stellen. Man bekommt unter Umständen auch endlich die Aufmerksamkeit die man als Kind nie hatte.

Als wesentliches Merkmal von Hochsensibilität wird immer wieder aufgeführt, dass den Hochsensiblen ein „Filter“ für ihre Umwelt fehle. Dabei entspricht das „filtern“ von Umweltreizen der eigentlichen Aufgabe der Nebenniere. Gründe für eine ungewöhnliche und pathologische Empfindlichkeit des Nervensystems sind neurobiologisch hinreichend erschlossen. Damit sollte klar sein, dass Hochsensibilität unter der man leidet eine pathologische Störung ist, die behandelt werden kann und auch sollte.

Anmerkung:

Während viele Menschen sich in meinen Ausführungen zum Thema Hochsensibilität wieder finden, so sind andere einfach nur empört, was ja auch jeder für sich so halten kann, wenn er will. Was dabei allerdings völlig untergeht, ist, dass es mir um die Sache und um Lösungsansätze geht. Daher habe ich beschlossen den folgenden Austausch hier zu veröffentlichen:

Anmerkungen der Kollegin:

„Hallo Frau Trost,

Hochsensibilität ist kein Syndrom, sondern ein psychologisches Konstrukt. Die beschriebenen Eigenarten (sie finden Sie in Listenform auf meiner Website) sind eben Eigenarten und keine Symptome.
Sie verwechseln Hochsensibilität mit dem medizinischen Begriff der Hypersensibilität bzw. der Hypervigilanz. Hochsensibilität steht weder im ICD noch im DSM und kann schon allein deshalb nicht als Störung bezeichnet werden.

In der Tat ist Ihr Eindruck, dass bei einigen eine Störung vorliegt, nicht verkehrt. Nur handelt es sich hierbei nicht um Hochsensibilität im Sinne von SPS. Entweder sind das wirklich die in diesen Begriff „verliebten“, die eben nur emotional sensibel sind, oder neben der HS liegen noch weitere Dinge vor. Es ist aber nicht die Hochsensibilität, die irgendwie geartete „Symptome“ hervorbringt.
Im übrigen kennzeichnen Sie ihren Text nicht als Ihre eigene Meinung (die in der Tat jeder haben darf), sondern sie behaupten, das sei alles so wie Sie es darstellen.

Ich habe einen medizinischen UND psychologischen Hintergrund, weiß also durchaus, wovon ich rede und auch was Sie meinen. Nur ist das, was Sie in Ihrem Artikel beschreiben, NICHT Hochsensibilität.
Auch (oder gerade) wenn Ihre Website keine wissenschaftliche Seite ist, so ist es doch angebracht, beim Forschungsstand zu bleiben und alles weitere deutlich als eigene Meinung zu kennzeichnen.
Auf seriöser Basis lebt es sich länger.
Vielleicht schauen Sie doch mal in die Quellen, die ich Ihnen genannt habe. Die Wissenschaftler, die dort zu Wort kommen, haben sicher um einiges mehr an Fachkompetenz, als Sie und ich (und noch ein paar andere) zusammen.“

 

Meine Stellungnahme:

„ich stimme mit Ihnen überein, dass die von Ihnen unten genannte Merkmale an und für sich nicht als Pathologie verstanden werden sollten (was ich allerdings auf meiner Seite auch nicht behaupte). Ich zitiere Sie:

  • Gefühle des „Andersseins“, augenscheinlich Schwierigkeiten in sozialen Kontakten
  • Ausgiebiges Reflektieren; augenscheinlich Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung
  • ausgeprägte Empathie
  • Ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden, Loyalität, Wahrheitsliebe
  • „anderer“ Humor (davon aber viel)
  • Kreative, künstlerische Fähigkeiten
  • Reiches Innenleben
  • Komplexe Denkweise
  • Sehr gutes Gedächtnis
  • Hohe Intelligenz

Ähnlich wie Sie, sehe ich viele der Eigenschaften der sogenannten Hochsensiblen als Geschenk an die Menschheit, finde den Begriff und das dazu gehörige Konstrukt nur völlig unnötig. Ich zitiere Sie: „(Zitat im Namen der Anonymität entfernt)- Es geht letztendlich darum, dass man sich in der Welt fremd fühlt, weil man nicht hinein passt. ““ Das ist kein ausschließliches Problem von Hochsensiblen, bzw. warum muss ich so fühlenden Leuten ein neues Label verpassen (auch wenn es nicht durch ICD 10 erfasst wird)? Aus meiner Sicht brauchen Geschenke keine Therapie und eben auch kein Coaching, genauso wenig wie Eigenarten. Sobald ein Coaching gebraucht wird, leidet man auch an Etwas. Wozu sucht man sonst einen Experten auf? Damit möchte ich die Arbeit von Coaches nicht mindern, doch auch Coaches kommen dann zum Einsatz, wenn der Betroffene unter einem Problem leidet, auch wenn es dafür im klassischen therapeutischen Sinn keinen Lösungsbedarf gibt, oder? Beim Thema Hochsensibilität ist dieses Etwas, an dem gelitten wird, aus meiner Sicht pathologisch. Wenn ich einfach nur Dinge intensiver wahrnehme, in größeren Zusammenhängen denke, vielleicht auch ein Interesse an Spiritualität habe, Sinn für das Schöngeistige habe, gibt es kein Problem. Leide ich allerdings darunter, dass mir die Gesellschaft dafür keine Zustimmung gibt, gibt es ein Problem, und zwar ein Psychologisches. Das ist natürlich keine Besonderheit der Hochsensibilität, sondern ein allgemeines Problem.

Und wie sieht es mit dem Folgenden aus? Ich zitiere Sie erneut:

  • Hohe Empfindlichkeit gegenüber Lärm, Geruch, Geschmack, Licht und Farben, Berührungen
  • Starke Schmerzempfindlichkeit
  • Empfindlichkeit gegenüber Arzneimitteln, insbesondere Psychopharmaka und/oder Narkotika
  • ausgeprägte emotionale Verwundbarkeit
  • Überhöhte Selbstansprüche, Selbstzweifel, Selbstkritik, Perfektionismus

Fange ich an Dinge übermäßig auf mich zu beziehen, ausgeprägt verwundbar zu sein, weil meine Antennen so auf das Du ausgerichtet sind, ist das ebenfalls pathologisch (z.B. erklärbar durch einen Locus of Control shift). Wenn Reizüberflutung zum Problem wird, entsteht Leid. Auch wenn Sie und andere Experten das nicht als Überreizung ansehen, so wüsste ich nicht, was das sonst sein sollte. Wenn ich übermäßig auf Psychopharmaka reagiere, ist das per se kein Problem. Doch es liefert Hinweise darauf, dass die Leber anders funktioniert als sie sollte. Das mag bei Psychopharmaka egal sein. Doch es könnte ein Hinweis auf eine Entgiftungsstörung der Leber sein (wie z.B. bei Übermethylierern oder Menschen, die unter oxidativem Stress oder eine Östrogendominanz leiden), die durchaus langfristig zu Gesundheitsschäden führen könnte. Leide ich an Selbstzweifeln, suche ich die Zustimmung im außen, anstatt mich von meinen eigenen Überzeugungen leiten zu lassen. Das dies ein grundsätzliches psychologisches Problem ist, lässt sich doch wohl kaum von der Hand weisen-auch wenn es in unserer Gesellschaft leider so häufig vorkommt, dass es teilweise als normal angesehen wird, was ich sehr merkwürdig finde. Die von Ihnen oben genannten Symptome können damit psychologische, hormonelle und neurologische Ursachen (persistierende frühkindliche Reflexe) haben, auch dann, wenn sie im Zusammenhang mit gewissen als positiv empfundenen Eigenschaften auftreten.

Insofern frage ich mich bei Ihrem Vorwurf, worum es Ihnen eigentlich geht. Warum muss ich als Mensch, der einfach anders ist, denn mit Reizempfindlichkeit etc. leben? Meine Idee von Schöngeistigkeit, Denken in Zusammenhängen etc. ist die, dass es dazu keine notwendigen Nachteile gibt. Doch diese werden ja leider als Teil des psychologischen Konstrukts der Hochsensibilität gehandelt. Das ist, um es noch einmal auf den Punkt zu bringen, meine Kritik an der Begrifflichkeit. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Sie ernsthaft dafür plädieren man solle diese Dinge einfach hinnehmen, auch dann, wenn es dafür Lösungsansätze gibt. Bestärke ich Menschen in diesen negativen und für sie leidvollen Empfindungen auch noch, laufe ich Gefahr aus ihnen Opfer zu machen. Ich plädiere unter anderem deshalb dafür das Konstrukt der Hochsensibilität nicht als solches zu sehen, da es sehr oft als Totschlagargument verwendet wird, wenn etwas im Leben, in den Beziehungen etc. mal nicht läuft („ich bin halt hoch sensibel“). Und da wäre ich wieder am Anfang meiner Argumentation: wäre dies Konstrukt ein reines Geschenk sollte es keine Probleme machen.

Und natürlich entspricht mein Blogartikel meiner Meinung. Wessen denn sonst? Das täte er selbst dann wenn ich Studien zitieren und anschließend kommentieren würde. Gerne kennzeichne ich meine Meinung aber noch einmal als solche, dann wird man noch einmal darauf hingewiesen, dass man sich als Leser grundsätzlich seine eigene Meinung bilden sollte. Meine Auffassung tue ich, genauso wie Sie, auf meiner Seite kund, damit Patienten und Klienten wissen, ob Sie bei mir richtig sind. Ihre Empörung tue ich gerne auch auf meiner Seite kund- vielleicht wird dann ein für alle Male klar, dass es mir um die Sache geht und nicht um etwaige Begrifflichkeiten.“