Multiple Chemikaliensensitivität und Hormone

MCS- ein komplexes Thema

Multiple Chemikaliensensitivität (engl. multiple chemical sensitivity), auch MCS abgekürzt, und Hormone sind eng verwoben. Hormonprobleme begünstigen MCS und umgekehrt.

Die eigentliche Ursache einer multiplen Chemikaliensensitivität liegt in einer mangelhaften Entgiftungskapazität der Leber, Niere und anderer Organe. Eine Entgiftungsstörung findet sich grundsätzlich bei einem langsamen Stoffwechsel vor, der wiederum meist mit einer Unterfunktion von Schilddrüse und Nebennieren einhergeht. Auch eine Östrogendominanz ist dann meist eine natürliche Folge. Dementsprechend gibt es bei MCS auch immer „primäre“ Symptome sowie „sekundäre“ Symptome, wobei die sekundären Symptome meist eine Folge der eigentlichen Chemikaliensensitivität sind und oft Zeichen von Hormonproblemen sind.

Progesteronmangel-häufige Behandlungsfehler

Progesteronmangel trotz natürlichem Progesteron, Progestogel, Utrogest und Co.

Progesteronmangel, die Kehrseite der Östrogendominanz, kann trotz einer Behandlung mit naturidentischen Hormonen wie Progestogel, Utrogest oder anderen Hormonpräparaten fortbestehen.

Schilddrüsenerkrankungen

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist eine weit verbreitete hormonelle Störung und eine unerkannte Ursache vieler Erkrankungen. Dabei ist eine Schilddrüsenunterfunktion nicht schon dann auszuschließen, wenn die Schilddrüsenwerte im Blut unauffällig sind. Wichtig ist auch, dass eine Unterfunktion der Schilddrüse immer auch alle anderen Hormonsysteme negativ beeinflusst.

Schwermetalle wie Quecksilber als Ursache für Progesteronmangel und Schilddrüsenunterfunktion

Schwermetalle wie Quecksilber sind häufig die Ursache für Progesteronmangel und Schilddrüsenunterfunktion. Oft gleichen die Symptome einer Schwermetallbelastung sogar denen einer Schilddrüsenunterfunktion und eines Progesteronmangels.

Die Schilddrüsenfunktion-bei fast jedem suboptimal!

Hormonelle Stoffwechselstörungen- ein verkanntes Problem! Broda Barnes, ein amerikanischer Endokrinologe und Professor, stellte in den 1940er Jahren entgegen der gängigen medizinischen Meinung fest, dass ca. 40% aller Amerikaner anstatt der angegebenen 5% unter einer Schilddrüsenunterfunktion litten.