Warum Sie mit Kortison niemals eine Krankheit heilen können

Viele Menschen gehen davon aus, dass Kortison (auch Cortison), die künstliche Form des Kortisols, Krankheiten heilen könne.

Doch Heilung und Kortison schließen sich per Definition gegenseitig aus. Die Rede ist hier von jeder Menge an Kortison die dazu geeignet ist Entzündungsprozesse zu unterdrücken, in etwa Neurodermitis etc. In kleinen Mengen gehört Kortison zu einem gesunden Hormonsystem, in welchem Kortisol die Rolle eines Stressfilters einnimmt. Allerdings entsprechen alle Mengen an Kortison, die dazu geeignet sind Entzündungen zu unterdrücken, dieser guten und physiologischen Menge an körpereigenen Kortisol nicht. Auch körpereigenes Kortisol kann diese für das Gesamtsystem gesunden Mengen überschreiten, dann gilt das hier für das künstliche Kortison gesagte entsprechend!

Unreifes Nervensystem und Trauma

Persistierende frühkindliche Reflexe

Das erwachsene Nervensystem sollte sich innerhalb der ersten sechs bis zwölf Monate langsam aus frühkindlichen Reflexen ausbilden. Werden diese frühkindlichen Reflexe nicht abgebaut (z.B. durch hormonelle Verschiebungen, die das Kind im Mutterleib erfährt oder durch mangelnde Bindung mit der Mutter), bleibt das Nervensystem unreif.

Hysterisches Immunsystem, Allergien, Intoleranzen und chronische Erschöpfung

Auch das Immunsystem wird durch eine Störung des Hormonsystems erheblich beeinträchtigt. Zu hohe oder zu niedrige Kortisolwerte (welche meist auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion bewirken, siehe Stressstoffwechsel) sind meist die Stellschraube dafür, dass das Immunsystem „aus dem Ruder läuft“. Dies kann eine wichtige Ursache von Hormonstörungen bei Nahrungsmittelallergien, Intoleranzen, Neurodermitis, chronischen Infekten und chronischer Erschöpfung sein. Denn ein „hysterisches“ Immunsystem hält wiederum den Stressstoffwechsel aufrecht- ein Teufelskreislauf.

Adrenalin, Kortisol und Östrogen lösen Ängste und Depressionen aus

Depressionen und Ängste haben meist Ursachen auf der psychisch emotionalen und mentalen Ebene. Unabhängig davon wirken sich Depressionen und Ängste aber immer auch ganz unmittelbar auf unseren Stoffwechsel aus, u.a. auf unsere Hormone und Botenstoffe.

Hormontest- Speichel, Blut oder Urin?

Hormone können sowohl im Speichel als auch im Blut gemessen werden, in manchen Fällen auch im Urin. Doch welche ist die beste Methode? Das kommt sehr auf das Hormon an, welches gemessen werden soll.