Hormone sind nicht an Ihren Stimmungsschwankungen schuld!

Viele Patienten erhoffen sich durch eine hormonelle Balance die wundersame Heilung ihrer Stimmungsschwankungen, Depressionen, PMS oder Ähnliches. Während emotionale Zustände durchaus von Hormonen ausgelöst werden können, so sind sie dennoch nicht ihre Ursache.

Regulation statt Substitution

Eine regulative Therapie sucht nach den Ursachen einer Störung, damit sich der Körper anschließend selber reguliert, eine substitutive Therapie ersetzt lediglich das fehlende Hormon

Hormonelle Störungen lassen sich auf zwei Wegen angehen: durch Regulation oder durch Substitution. Bei der Substitution schaut man sich an welche Hormone dem Körper fehlen und ersetzt diese dann.

Hormone- die Psyche spielt immer eine Rolle!

Naturheilkunde kann auf verschiedene Weise betrieben werden.

Manche Menschen verstehen darunter einfach die Gabe von natürlichen statt chemischen Präparaten für ihre Symptome. Dies entspricht jedoch im Wesentlichen immer noch dem symptombezogenen schulmedizinischen Modell für Gesundheit.

Warum ein Stoffwechseltest über die Haare?

Die Haarmineralanalyse ist ein Stoffwechseltest, der über die Messung von Mineralien, Spurenelementen und Schwermetallen eine Aussage über die Funktion des Stoffwechsels und der Hormone erlaubt. Dies ist keine genetische Typenbestimmung sondern die Testung der aktuellen Funktionsweise des Stoffwechsels, die sich im Laufe des Lebens oder einer Behandlung verändern kann.

Nahrungsergänzung-ist das wirklich nötig?

Warum Sie sich gesund ernähren sollten und leider zusätzlich Nahrungsergänzung brauchen

„Nahrungsergänzung ist kein Ersatz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung“.

Dieser Satz könnte wahrer nicht sein. Dennoch wird er vielfach falsch verstanden. Er ist wohl ursprünglich für Menschen gedacht, die denken, dass Sie durch das Einwerfen von ein paar Vitaminpillen weiterhin Fast Food essen, rauchen, trinken und sonstigen Raubbau an ihrem Körper betreiben können.

Dieser Satz bedeutet leider nicht, dass Menschen, die sich gesund und wirklich optimal ernähren, keine Nahrungsergänzung bräuchten.

Multiple Chemikaliensensitivität und Hormone

MCS- ein komplexes Thema

Multiple Chemikaliensensitivität (engl. multiple chemical sensitivity), auch MCS abgekürzt, und Hormone sind eng verwoben. Hormonprobleme begünstigen MCS und umgekehrt.

Die eigentliche Ursache einer multiplen Chemikaliensensitivität liegt in einer mangelhaften Entgiftungskapazität der Leber, Niere und anderer Organe. Eine Entgiftungsstörung findet sich grundsätzlich bei einem langsamen Stoffwechsel vor, der wiederum meist mit einer Unterfunktion von Schilddrüse und Nebennieren einhergeht. Auch eine Östrogendominanz ist dann meist eine natürliche Folge. Dementsprechend gibt es bei MCS auch immer „primäre“ Symptome sowie „sekundäre“ Symptome, wobei die sekundären Symptome meist eine Folge der eigentlichen Chemikaliensensitivität sind und oft Zeichen von Hormonproblemen sind.

Unterzuckerung und Nebennierenerschöpfung

Unterzuckerung die Wurzel aller Hormonprobleme!

Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die unerkannte Ursache aller Hormonprobleme. Während aus der Unterzuckerung selber Beschwerden entstehen, so ist sie zusätzlich auch die Wurzel vieler Erkrankungen.

Es muss bei der Unterzuckerung zwischen einer Unterzuckerung auf zellulärer Ebene und einer Unterzuckerung auf der Ebene des Blutes unterschieden werden. Beides führt zu Hormonproblemen. Eine Unterzuckerung auf Zellebene führt früher oder später durch hormonelle Entgleisungen auch zur Unterzuckerung auf Blutebene.

Erweitertes Therapiekonzept

In einigen Fällen, in denen Patienten ihre Hormonstörung behandeln wollen, ist eine gesonderte Behandlung des Immunsystems, des Nervensystems oder der Psyche notwendig. Als „Faustregel“ gilt, je „kränker“ der Patient, desto wahrscheinlicher wird eine gesonderte und zusätzliche Behandlung dieser zum Hormonsystem „angrenzenden“ Gebiete.

Viele Kosmetika beeinflussen das Hormonsystem negativ

Der BUND hat kürzlich 60.000 Pflege- und Kosmetikprodukte auf eine Belastung mit Substanzen untersucht, die eine hormonelle Wirkung entfalten und so das Hormonsystem zerrütten (Hormoncocktail im Badezimmer). Dabei wurde festgestellt, dass 30 Prozent aller untersuchten Kosmetikprodukte hormonell belastet sind. Dabei enthält jedes fünfte Produkt hormonell wirksame Stoffe.

Psychische Probleme oder Hormone?

Psychische Probleme können zu hormonellen Störungen führen und hormonelle Störungen können zu psychischen Problemen führen. Betroffene mit hormonellen Störungen werden dann sehr schnell in die „Psychoecke“ geschoben oder gar als Simulanten abgetan.