Stoffwechselerkrankungen

Stoffwechselerkrankungen sind Störungen organischer oder funktioneller Natur, die den Stoffwechsel als ganzes betreffen. Beispiele hierfür sind Störungen wie Diabetes Mellitus, hohes Cholesterin, hohe Blutfettwerte, Mitochondriopathien oder das metabolische Syndrom. Aber auch bei anderen Befindlichkeitsstörungen spielt der Stoffwechsel eine große Rolle. Er ist die Basis für unsere Homöosthase- dem Gleichgewicht aller körperlichen Funktionen. Dieses Gleichgewicht wird durch das hormonelle Gleichgewicht, dem PH-Wert des Gewebes und Blutes, dem Nervensystem und der Mineralstoffversorgung des Körpers beeinflusst. Dabei gerät der Stoffwechsel durch Umweltbelastungen, Schwermetalle, einer mangelnden Mineralstoffversorgung, mangelhafter Ernährung (oft fehlen Eiweiß, die richtigen Fette und Kohlenhydrate gleichzeitig) oder einem gesundheitlichen Lebenswandel schnell aus dem Gleichgewicht. Eine hormonelle Regulation ohne die vorherige Balance des Stoffwechsels ist dabei nicht möglich, da der Stoffwechsel die Bausteine für die Bildung der „richtigen“ Hormone bildet. Ein Stoffwechsel, der aus der Balance geraten ist, ist selber schon ein „Stressor“ und bringt das Hormongleichgewicht durcheinander. Entgleisungen des Stoffwechsels sind häufig im Blut nicht unmittelbar festzustellen, da das Blut immer viel später als das restliche Gewebe entgleist.

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