Behandlungskonzept

Das Behandlungsprogramm

Hier können Sie schematisch den Ablauf einer Behandlung sehen:

Die Behandlung erfolgt durch eine Basistherapie und Zusatzmaßnahmen.

Grundsätzlich geht es mir um eine natürliche Regulation des Stoffwechsels und des Hormonsystems, anstatt lediglich einer Substitution von Hormonen, auch wenn sie naturidentisch sind. Mehr dazu hier.

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Die Zusatzmaßnahmen sind zwar optional. Doch ich empfehle die Anwendung dieser Maßnahmen ganz ausdrücklich. Denn nur so können Sie auf allen Ebenen Ursachen finden und beseitigen. Mit anderen Worten: die Länge der Behandlungsdauer der Stufe I (siehe unten), hängt ganz erheblich von der Anwendung dieser Zusatzmaßnahmen ab. Denn wenn Sie zwar grundsätzlich dazu in der Lage sind Energie zu produzieren, diese Energie aber durch weitere Faktoren blockiert wird, geht die Therapie nur mühsam voran (mehr dazu hier).

Die Psyche sollte also immer mit behandelt werden:

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Was bedeutet das konkret?

Neben den „normalen“ Kontrollterminen ist es ideal auch Termine für energetische Maßnahmen (Homöopathie u.a.), therapeutisches Coaching und/oder Heil- und Familienstellen zu buchen. Mit diesen Maßnahmen sollte innerhalb der ersten 3 Monate nach der Erstanamnese begonnen werden, wenn man seine „Stufe I“ optimal gestalten möchte.

So könnte das aussehen:

Erstanamnese + Kontrolltermine alle 6-12 Wochen

Wenn die Termine unten wahrgenommen werden, erübrigt sich natürlich oft der Kontrolltermin, weil Fragen kurz am Anfang der Termine unten erörtert werden können. Nur bei längerem Gesprächsbedarf sollte ein Kontrolltermin extra gebucht werden.

Plus

5-10 Sitzungen therapeutisches Coaching (CRM)

und/oder

2-3 Sitzungen Heil- und Familienstellen

Die Stufen

Hier noch einmal eine Darstellung der Stufen des Programmes:

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Nach der Vorbereitung und der Erstanamnese erfolgt die Behandlung des Körpers in 3 Stufen:

  • Stufe I: Regulierung des Stoffwechsels – dieser Schritt ist für eine gute Regulierung der Hormone unabdingbar. Es bereitet sozusagen das „Terrain“ für eine gute Regulierung des Hormonsystems vor. Viele Symptome regeln sich bereits in diesem Schritt, sodass spezifische Therapien wie eine Darmsanierung oder spezifische Hormongaben oft nicht mehr nötig sind. Mehr zur Ebene der Energieproduktion, welche der Stufe I meines Programmes entspricht. finden Sie hier.
  • In einigen Fällen ist zusätzlich eine Abklärung des Nervensystems notwendig, da eine Störung des Hormonsystems häufig aus einem unreifen Nervensystem (persistierende frühkindliche Reflexe) und/oder Trauma des Nervensystems entstanden ist. Mehr dazu finden Sie hier.
  • In anderen Fällen (Allergien, Intoleranzen, chronische Erschöpfung) ist hier eine zusätzliche Lenkung des Immunsystems notwendig. Mehr dazu finden Sie hier.

ACHTUNG: Die Therapie des Immunsystems und des Nervensystems findet nicht durch mich, sondern durch kooperierende Kollegen (die jeweils Experten auf ihrem Gebiet sind) statt. Dadurch fallen nicht nur zusätzliche Behandlungshonorare, sondern eventuell auch Kosten für Labortests an. Die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Maßnahmen bestimmt sich nach der Schwere des Falles und wird individuell in der Erstanamnese entschieden.

  • Weitere Informationen zum Zusammenspiel von Psyche, Trauma, Nervensystem, Immunsystem und Hormonen (meinem „erweiterten Therapiekonzept“) finden Sie hier.
  • Bei grundsätzlich „schlechten Entgiftern“ und Patienten mit Multipler Chemikaliensensitivität gelten erschwerte Bedingungen, sodass Patienten sich auf eine langwierige Therapie einstellen müssen.
  • Hormone kommen hier nur selten zum Einsatz. Warum, lesen Sie hier.

 

  • Stufe II: Regulierung des Hormonsystems – sollte die Einnahme naturidentischer Hormone gewünscht sein, kommen diese erst dann zum Zuge, wenn der Stoffwechsel reguliert wurde. Sollte eine Regulierung vorher nicht erfolgt sein, führt eine Regulierung des Hormonsystems meist nicht zu den gewünschten Ergebnissen.

 

  • Stufe III: Feintuning – Hier sollte das Ziel sein die Einnahme von Hormonen zu reduzieren, bzw. abzusetzen. In schweren Fällen macht erst hier eine Chelatierung/Ausleitung von Giften oder Schwermetallen Sinn, da der Körper erst jetzt damit umgehen kann. In allen anderen Fällen wird die Einnahme von Nahrungsergänzung auf eine Erhaltungsdosis reduziert: was vorher medizinische Wirkung entfalten sollte, wird jetzt lediglich zu einer echten Ergänzung einer gesunden Ernährung.

Weitere Hinweise zur Diagnostik finden Sie hier und warum ich bei der Diagnostik immer mit dem Stoffwechseltest über die Haare beginne, finden Sie hier.

Weitere Hinweise zur Dauer der Therapie finden Sie hier.

Weiteres über den genauen Ablauf der Behandlung finden Sie hier.

 

Einzelheiten

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*Der Stoffwechseltest (Haarmineralanalyse) ist das Herzstück der Stufe I. Durch diesen zeigt sich mir die Funktion des Nervensystems, der Nebenniere, der Schilddrüse, der Geschlechtsdrüsen sowie ein Status der Mineralstoffe und Spurenelemente (Mängel und Schwermetallbelastungen). Ohne diesen Test ist meine Behandlung nicht sinnvoll. Mehr zum Stoffwechseltest hier.

**Die Untersuchung und Auswertung des Tests des Immunsystems sowie der Viren- und Bakterienscan finden in Kooperation statt.

In vielen Fällen ist die zusätzliche Ermittlung von Nahrungsmittelallergien sinnvoll.

Hormontests sind hier nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da die Stoffwechselanalyse das hormonelle Geschehen ebenfalls abbildet.

Mehr zur Testung von Hormonen generell finden Sie hier.

***Die Vergabe von naturidentischen Hormonen ist hier nur in Ausnahmefällen sinnvoll, da der Körper diese entweder nicht verarbeiten kann oder aus diesen „ungewollte“ Hormone herstellt (z.B. aus Progesteron oder DHEA wird Östrogen). In anderen Fällen findet durch die Einnahme von Hormonen eine zu schnelle Entgiftung statt, wodurch der Patient Beschwerden hat.

Sollte der Patient bereits naturidentische Hormone einnehmen, ist es in vielen Fällen sinnvoll diese wieder abzusetzen (Einzelfallentscheidung).

Sollte der Patient bereits künstliche Schilddrüsenhormone einnehmen (meist L-Thyroxin, in einigen Fällen auch Thybon), werden diese in der Stufe I meist beibehalten und in Stufe II ausgeschlichen. Sollte der Patient trotz Stoffwechselbalance eine hormonelle Unterstützung der Schilddrüse benötigen, ist hier der Umstieg auf natürliche Schilddrüsenhormone sinnvoll (Drüsenpräparate).

****Durch die Regulation des Körpers ist eine langfristige Einnahme von Hormonen meist nicht nötig. Ausnahmen finden sich dann, wenn der Patient keine Schilddrüse mehr besitzt. Nach Entfernung der Schilddrüse müssen Schilddrüsenhormone lebenslänglich genommen werden, wobei die Hormonmenge nach Balance des Stoffwechsels oft reduziert werden kann (vor allem durch die Einnahme von natürlichen Schilddrüsenhormonen).

 

Die Kosten der Behandlung setzen sich aus meinen Honoraren, den jeweiligen Tests (siehe oben für die jeweilige Stufe und unter www.verisana.de) und der Nahrungsergänzung/Naturheilkunde zusammen. Für die ersten Monate der Behandlung müssen Sie monatlich 150-200 Euro an Nahrungsergänzung/Naturheilkunde einkalkulieren. Konkretere Angaben kann ich auch zum Thema Kosten erst nach einem ausführlichen Erstgespräch machen. Weitere Kostenvoranschläge sind vorab nicht möglich.

Sollte bei Ihnen eine starke Beteiligung des Immunsystems oder des Nervensystems bestehen, müssen Sie mit weiteren Kosten für Untersuchungen etc. rechnen. Ich arbeite an dieser Stelle mit Kollegen zusammen, die Ihnen dann konkretere Auskunft über die Kosten geben können.