AGB

Behandlungsvertrag und Honorarvereinbarung

 

  1. Vergütungsvereinbarung

Nach § 630 a) Absatz 1 BGB entsteht zwischen dem Behandler und dem Patienten ein Vertrag. Die Höhe der Vergütung zwischen dem Heilpraktiker und dem Patient kann frei vereinbart werden. Der Heilpraktiker ist an sich an eine Preisgestaltung nicht gebunden.

Für die übliche Vergütung wird die Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) als Grundlage genutzt. Dieser Kostenrahmen dient v.a. der Kostenübernahme durch die Krankenkassen sowie der Übersichtlichkeit des Therapieplans, ist jedoch für den Heilpraktiker rechtlich nicht bindend.

 

  1. Kosten

Ich rechne sowohl die Zeit am Patienten als auch die Nachbereitung, sollte diese nötig sein, ab.

Damit rechne ich die reine Beratungszeit einerseits und die einzelnen Leistungen wie Homöopathie, Stoffwechseloptimierung etc. andererseits nach einem „Baukastenprinzip“ kumulativ und gesondert ab. Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie in der Wahl der Beratungszeit flexibel sind und im Anschluss zusätzlich nur Leistungen vergütet werden, die Sie auch erhalten haben. Nur das Erstgespräch wird als Pauschale abgerechnet (Vorbereitung, Nachbereitung, Bachblüten, Homöopathie, Behandlungsvorschläge, Nacherklärung durch meine Assistentin inklusive). Termine werden pauschal so abgerechnet, wie sie auch vereinbart wurden, auch dann, wenn das Gespräch kürzer dauert als ursprünglich geplant. Machen Sie sich bitte Gedanken über das Ausmaß Ihres Gesprächbedarfes. Auch die Nacharbeit wird pauschal abgerechnet und nicht nach tatsächlichem Aufwand.

In der Erstanamnese sind die Laborkosten nicht enthalten. Bitte schicken Sie Ihre Haarprobe rechtzeitig vor Ihrem Ersttermin ab. Die Bearbeitung braucht in der Regel 3 Wochen. Die Verantwortung für das rechtzeitige Einsenden der Probe liegt bei Ihnen. Sie bekommen auch eine Ausfertigung der Haarmineralanalyse für Ihre Unterlagen. Sollte bis vor 2 Tagen vor Ihrem Ersttermin das Ergebnis noch nicht vorliegen, verschieben Sie bitte Ihren Termin rechtzeitig, also 48 Stunden vorher, da ansonsten das Ausfallhonorar fällig wird.

Die Beratungshonorare gelten sowohl für eine persönliche als auch für eine telefonische Beratung. Ich beantworte zwischendurch keine Fragen per E-Mail oder mache Behandlungsvorschläge. E-Mails nutze ich also nur zur Terminvereinbarung zwischendurch und nach Ihren Terminen. Das hat folgende Gründe: Erstens, komme ich mit der Beantwortung von E-Mails zwischendurch nicht mehr hinterher. Zweitens, sollten Behandlungen immer mittels eines persönlichen Gespräches stattfinden (so will es im Übrigen auch der Gesetzgeber), denn selbst scheinbar kurze Fragen führen immer zu Hintergrundüberlegungen. Drittens, ergeben sich die meisten Fragen aus Ihren Unterlagen. Dort wird auch beschrieben wie man im Zweifelsfall vorgeht, wenn etwas nicht vertragen wird. Sollten dann noch Zweifel bestehen, sollten Sie einen Termin vereinbaren. Sammeln Sie daher bitte Ihre Fragen und stellen Sie diese während Ihrer Termine, entweder den regelmäßigen Kontrollterminen oder Zusatzterminen zwischendurch, wenn Sie nicht bis zum nächsten Kontrolltermin warten wollen.

 

In meinen Honoraren sind die Kosten für Labortests nicht enthalten.

 

Die geltenden Honorare sind bei der Terminbuchung ausgewiesen und ansonsten auf der Webseite www.katiatrost.de unter dem Reiter „Honorare“ aufgeführt.

 

Weiterführende Diagnostik, Behandlung durch Dritte

 

Sollte sich im Laufe der Behandlung die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik durch Analysen von Blut, Stuhl, Hormonellen Parametern, Urin, etc. ergeben, sind die Kosten dieser Untersuchungsmethoden nicht im Behandlungshonorar mit abgegolten. Die Kosten für die jeweiligen Untersuchungen richten sich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker und den tatsächlich anfallenden Kosten. In manchen Fällen erfolgt die Abrechnung auch ausschließlich über Dritte (Labore etc.).

Sollte eine Behandlung durch Dritte im Sinne einer Kooperation stattfinden, richtet sich die Höhe des Honorars nach dem Ermessen des Dritten, auch wenn ich bei Gesprächen, Behandlungen etc. anwesend bin oder assistiere.

Ein Honorar meinerseits wird fällig, wenn meine Begleitung ohne Kooperation mit dem Dritten stattfindet, z.B. als Begleitung zu einem ärztlichen Spezialisten.

 

  1. Erstattung durch Dritte/ Kostenträger
  2. a) Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten Heilpraktiker-Leistungen grundsätzlich nicht. Sie machen in der Regel auch keine Ausnahmen aus Kulanzgründen.

  1. b) Erstattung durch Privatkassen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen für Heilpraktiker Die privaten Krankenversicherungen, Beihilfe oder Zusatzversicherungen für Heilpraktiker übernehmen in der Regel die Kosten für Behandlung durch einen Heilpraktiker.

Aber auch hier können durch verschiedene Klauseln, besondere Versicherungsbedingungen oder Tarife bestimmte Gebührenziffern oder Gebührensätze aus der Kostenübernahme herausfallen. Es liegt beim Versicherungsnehmer und Patienten die Kostenübernahme mit der Krankenkasse oder Beihilfestelle abzuklären.

Der Heilpraktiker kann trotz sorgfältigem Umgang mit dem Gebührenverzeichnis keine Garantie übernehmen, dass die in Rechnung gestellten Leistungen tatsächlich erstattet werden. Ein Kostenvoranschlag zur Vorlage beim Kostenträger ist von Seiten des Heilpraktikers möglich.

Die Gebührenordnung für Heilpraktiker stammt aus dem Jahre 1985. Die Beträge wurden leider bis heute nicht der allgemeinen Preisentwicklung angepasst. Deshalb orientiere ich mich in meiner Rechnungsstellung an meinem üblichen Stundensatz. Entsprechend kann es sein, dass ich die Höchstbeträge der Gebührenordnung überschreite bzw. eine Ziffer mit einem höheren Faktor z.B. 1,8 berechne.

Der Rechnungsbetrag ist außerdem unabhängig von einer abweichenden Beurteilung der medizinischen Notwendigkeit, einer medizinisch – wissenschaftlichen Anerkennung der durchgeführten Therapien und Diagnostik oder einer abweichenden Erstattung durch Beihilfestellen oder privaten Krankenversicherungen, in voller Höhe und zum angegebenen Zahlungstermin zu zahlen.

Erkundigen Sie sich daher im Vorfeld, ob und in welcher Höhe / Umfang ein Kostenträger die Kosten übernehmen wird.

 

  1. Absage vereinbarter Termine

Ein vereinbarter Termin muss bei Verhinderung spätestens 48 Stunden vorher abgesagt werden. Wird ein Termin nicht abgesagt oder innerhalb der 48 Stunden vor dem Termin, wird der Termin anteilig in Rechnung gestellt. Der Anteil richtet sich nach den vereinbarten Pauschalen für die jeweilige Leistung und wird mit 50% in Rechnung gestellt. Das Ausfallhonorar fällt auch dann an, wenn die Absage aus Krankheits- oder Arbeitsgründen erfolgt oder der Patient im Stau stand etc. Dies gilt auch dann, wenn der Patient die Haarprobe verspätet eingesendet hat, sodass diese zum Ersttermin nicht vorliegt und wenn der Patient daher seinen Termin nicht wahrnehmen möchte.

Sollte ich wieder Erwarten einen Termin nicht einhalten oder kurzfristiger als 48 Stunden vorher absagen oder verschieben, bekommt der Patient den Folgetermin ebenfalls für 50%.

Bei einem verspäteten Erscheinen des Patienten gelten die Honorarvereinbarungen für das Erstgespräch und die Folgekonsultationen entsprechend und werden pauschal abgerechnet. Dieser Rechnungsbetrag wird in der Regel nicht von den Kostenträgern übernommen.

 

  1. Aufklärungspflicht, Mitteilungspflicht und Komplikationen

Gemäß § 630 c) BGB sind Sie dazu verpflichtet an Ihrer Behandlung mitzuwirken. Mit dem Ausfüllen der Patientenbögen und Ihrer persönlichen Informationen verpflichten Sie sich mir Ihren Gesundheitszustand und Ihre Lebensumstände nach bestem Wissen und Gewissen mitzuteilen.

Sie verpflichten sich weiterhin mich über jegliche nachträgliche Änderungen an Ihrem Gesundheitszustand persönlich zu informieren, genauso wie über die für die Behandlung relevanten Änderungen Ihrer Lebensumstände.

Alle Fragebögen, die der Patient im Rahmen der Behandlung ausfüllt fallen in den Bereich dieser Vereinbarung.

Ich bin gemäß § 630 e) BGB dazu verpflichtet Sie über Nebenwirkungen, Risiken und Komplikationen zu unterrichten. Obwohl Komplikationen sehr selten sind, bitte ich Sie mich über jede Komplikation zu unterrichten. Ebenfalls können Erstreaktionen wie eine erste Verstärkung von Schmerzen oder eine

Verschlimmerung des Hautbilds oder des Gemüts auftreten. Sollten nach einer Behandlung Probleme auftreten, teilen Sie das bitte mit.

 

  1. Haftungsausschluss

Dem Patienten ist es bewusst, dass einige meiner angebotenen Methoden, wie z.B. die Homöopathie, wissenschaftlich oder schulmedizinisch nicht anerkannt sind und im Rahmen der Erfahrungsheilkunde angewandt werden. Die Anwendung dieser Methoden alleine führt nicht zu einem Behandlungsfehler. Bezüglich des Entschlusses zur Behandlung mit nicht wissenschaftlich anerkannten alternativen Behandlungsmethoden gelten die Grundsätze der Patientenautonomie und der Vertragsfreiheit. Der Heilpraktiker ist nicht dazu verpflichtet, auf seine mangelnde fachärztliche Kompetenz hinzuweisen, sollte sich der Patient bewusst gegen eine fachärztliche Behandlung und für eine heilpraktiktische Behandlung entscheiden.

Es wird keinerlei Haftung für die Handlungen Dritter übernommen. Dies gilt auch für Schäden aus Kooperationsverhältnissen und selbst dann, wenn meine Tätigkeit sich auf die Leistung von Assistenz erstreckt.

 

  1. Schweigepflicht

In Bezug auf alle Informationen und Behandlungen im Rahmen des Behandlungsvertrages verpflichte ich, Katia Trost, mich zur Verschwiegenheit.

Bei der Behandlung von Minderjährigen gilt diese Verschwiegenheit gegenüber den Erziehungsberechtigten ebenfalls. Eine Information der Erziehungsberechtigten findet dann statt, wenn Informationen seitens des minderjährigen Patienten im Rahmen der Behandlung Anlass zur Vermutung geben, dass das körperliche oder seelische Wohl des Patienten ohne eine Information der Erziehungsberechtigten gefährdet wäre.

Der Patient erklärt sich damit einverstanden, dass im Rahmen von Kooperationsverhältnissen einzelne Informationen über gesundheitliche Umstände sowie Lebensumstände an Dritte weitergegeben werden, solange diese für die Behandlung Dritter notwendig sind. Eine Haftung für die Verschwiegenheit Dritter wird nicht übernommen und richtet sich nach den Regeln der entsprechenden Berufsstände oder nach mit diesen vereinbarten Regeln.