Probleme bei der Ermittlung der Schilddrüsenfunktion durch Bluttests

Es gibt einige Faktoren, welche die Ermittlung der Schilddrüsenfunktion über einen Bluttest problematisch machen.

Was ist reverses T3?

Im Allgemeinen versorgen zwei Schilddrüsenhormone unseren Körper mit Schilddrüsenhormonen. Das inaktivere Thyroxin, auch T4 genannt, ist dabei ein Depothormon, welches im Gewebe eingelagert wird und bei Bedarf in das vielfach aktivere Trijodthyronin, auch T3 genannt, umgewandelt wird. Als reverses T3, auch… mehr info

Erweitertes Therapiekonzept

In einigen Fällen, in denen Patienten ihre Hormonstörung behandeln wollen, ist eine gesonderte Behandlung des Immunsystems, des Nervensystems oder der Psyche notwendig. Als „Faustregel“ gilt, je „kränker“ der Patient, desto wahrscheinlicher wird eine gesonderte und zusätzliche Behandlung dieser zum Hormonsystem „angrenzenden“ Gebiete.

Unreifes Nervensystem und Trauma

Persistierende frühkindliche Reflexe

Das erwachsene Nervensystem sollte sich innerhalb der ersten sechs bis zwölf Monate langsam aus frühkindlichen Reflexen ausbilden. Werden diese frühkindlichen Reflexe nicht abgebaut (z.B. durch hormonelle Verschiebungen, die das Kind im Mutterleib erfährt oder durch mangelnde Bindung mit der Mutter), bleibt das Nervensystem unreif.

Hysterisches Immunsystem, Allergien, Intoleranzen und chronische Erschöpfung

Auch das Immunsystem wird durch eine Störung des Hormonsystems erheblich beeinträchtigt. Zu hohe oder zu niedrige Kortisolwerte (welche meist auch eine Störung der Schilddrüsenfunktion bewirken, siehe Stressstoffwechsel) sind meist die Stellschraube dafür, dass das Immunsystem „aus dem Ruder läuft“. Dies kann eine wichtige Ursache von Hormonstörungen bei Nahrungsmittelallergien, Intoleranzen, Neurodermitis, chronischen Infekten und chronischer Erschöpfung sein. Denn ein „hysterisches“ Immunsystem hält wiederum den Stressstoffwechsel aufrecht- ein Teufelskreislauf.