Östrogen-ein verstecktes Stresshormon

Die Annahme, dass Östrogene Osteoporose verhindern ist noch weitgehend verbreitet. Dabei entstand diese Annahme aus der Beobachtung von Ratten- die aber als nachtaktive Tiere ein vom Menschen unterschiedliches Hormonsystem haben. Östrogenen führen dabei ganz im Gegenteil letztendlich erst zu Osteoporose.

Des Weiteren freuen sich viele Frauen bei der Einnahme von Östrogenen über eine schöne, pralle Haut. Dabei fördert das Östrogen einfach nur eine Schwellung der Haut, die dadurch praller wirkt. Auf Zellebene ist dies jedoch eher schädlich, als gesund. Dies gilt auch bei lokaler Verwendung von Östrogenen oder Substanzen, die eine östrogene Wirkung haben. Dazu zählen z.B. auch Produkte wie Granatapfel, Salbei und Soja. Viele Frauen berichten auch über einen Energieschub, bzw. Glücksgefühlen, wenn sie die Einnahme von Östrogenen beginnen. Kurzfristig hat Östrogen ,wie jedes Stresshormon eben, genau diese Wirkung, da es an die gleichen Rezeptoren wie Kokain anbindet. Östrogene steigern kurzfristig auch den Sexualtrieb. Dieses Effektes machen sich im Grunde Aphrodisiaka zunutze. Dem östrogenen Effekt ist es auch zu verdanken, dass Frauen kurz vor ihrer Regel oder auch während ihrer Regel mehr sexuelle Lust verspüren. Allerdings ist diese „östrogene Lust“ eher auf eine „Entladung“ gerichtet, nicht auf wirkliche sexuelle Befriedigung. Denn auch die Qualität der Orgasmen leidet unter Östrogenen.

Mehr zur schädlichen Wirkung von Östrogenen hier. Mehr zur Wirkung von Progesteron als Gegenspieler zum Östrogen hier.